Pressestimmen zum Gastgeberservice

Urlauber im Internet angeln

Bericht vom 23.03.2019 – Allgäuer Zeitung (Ulrich Weigel)

Wenn Vermieter auf möglichst vielen Vertriebskanälen nach Kunden fischen wollen, können Firmen wie der „Gastgeberservice“ helfen. Der ebnet auch kleinen Häusern den Weg in internationale Buchungsportale

Das Internet ist für die Urlaubsplanung immer wichtiger. Nutzer schätzen den Überblick durch Fotos, Bewertungen anderer Gäste und Preisvergleiche. Manche surfen gezielt auf die Homepage eines Vermieters oder Ortes. Viele gehen aber direkt den Weg über große Buchungsportale im Netz. Herausforderung für Vermieter: Sind sie auf der jeweiligen Plattform nicht präsent, haben sie keine Chance, dort Kunden zu gewinnen. Es geht also nicht mehr darum, dass Ferienwohnungen und Zimmer irgendwo im Internet buchbar sind, sondern darum, dass sie sich auf möglichst vielen Vertriebskanälen finden.

Die großen Portale werben intensiv, sind mit weiteren Vertriebsnetzen und Suchmaschinen verlinkt. Gibt man etwa bei „Google“ die Worte Urlaub und Allgäu ein, meldet die Internet-Suchmaschine: „ungefähr 14 Millionen Treffer“. Ganz vorne stehen bezahlte Anzeigen von Anbietern wie booking.com und airbnb.de. Um da dabei zu sein, müssten Vermieter entweder mit den einzelnen Anbietern Verträge abschließen und sich jeweils um die Inhalte kümmern – oder sie setzen auf professionelle Hilfe wie sie etwa die „GG Gastgeberservice GmbH“, eine Tochterfirma von „Eberl Online“ in Immenstadt bietet.

Hotelketten tun sich leichter, wichtige Vertriebskanäle zu pflegen, sie mit Daten zu füttern und stets aktuell zu halten. Für kleinere Häuser – ob mittleres Hotel, Privatzimmer, Ferienwohnung, Bauern- oder Gasthof – kann das aber eine große Herausforderung sein. Unter dem Motto „Mehr Zeit für das Wesentliche“ wolle man Vermieter von solchen Arbeiten entlasten, sagt Thomas Weyermann, Geschäftsführer des Gastgeberservice. Als sogenannter „Channel-Manager“ kümmert sich die Firma um alle digitalen Vertriebskanäle, technische Fragen und Änderungswünsche. Die Vermieter haben so nur einen Vertrags- und Ansprechpartner, der ihnen auf Wunsch sogar die Fotos fürs Internet macht und sie auch im Thema Online-Buchung schult.

Denn dass Urlauber im Internet Zimmer direkt mieten können, ist eine Grundvoraussetzung für die Präsenz auf Buchungsportalen. Das bedeutet, dass Kunden ihr Zimmer per Mausklick buchen und zahlen, ohne überhaupt mit jemandem zu sprechen. Der Trend geht weiter zur sofortigen Buchung, sagt Weyermann. Wer das nicht biete, verschenke großes Kundenpotenzial.

Weyermann vergleicht das Channel-Management mit einem Angler, der eben nicht eine Angel auswirft, sondern gleich eine ganze Reihe: Je mehr Portale man nutze, desto größer seien eben auch die Chancen.

Eberl Online hat seinen Gastgeberservice vor wenigen Jahren ins Leben gerufen. Das Angebot findet zunehmend Nachfrage. Allein im Vorjahr wurden so für 200 Allgäuer Betriebe 12 000 Buchungen erzielt. Inzwischen betreut der Immenstädter Service 500 Vermieter beim Online-Vertrieb auf großen Portalen (und örtlichen Systemen nebenbei). Dazu gehört ein Callcenter, das sieben Tage die Woche für Gäste wie auch Vermieter erreichbar ist.

„Da führt kein Weg mehr vorbei“

An Buchungsplattformen führt kein Weg mehr vorbei“, weiß auch Bernhard Joachim von der Allgäu GmbH. Und das, obwohl Allgäuer Vermieter sehr viele Stammgäste haben. Etwa 65 bis 70 Prozent, schätzt Joachim. Doch beim restlichen Drittel hätten Buchungsmaschinen hohen Anteil an der Entscheidung, welches Haus neue Gäste bekommt. Dazu trägt bei, dass sich viele zwar über touristische Seiten für einen Ort entscheiden. Doch danach kehren etliche zu einer Buchungsmaschine zurück, bei der sie den Ablauf eben schon kennen, vielleicht sogar eine dazugehörige App auf dem Smartphone haben.

Nur bei sehr gut ausgelasteten Häusern sei die Präsenz auf solchen Portalen weniger wichtig, erklärt Joachim. Andernfalls – und erst recht bei neuen oder wenig bekannten Angeboten – seien Buchungsplattformen der Weg, um sofort selbst international gefunden zu werden. So eine Reichweite sei über örtliche Portale nicht drin. Und das könne auch die Allgäu GmbH nur sehr begrenzt bieten.


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